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Die Vier-Elemente-Lehre nach Hippokrates Erweitertes Dokument als PDF-Datei zum Herunterladen. Die vier Temperamente
von Hippokrates sind fast jedem ein Begriff: |
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Der
Lufttyp
Der Feuertyp Kennen Sie auch einen feurigen, athletischen Menschen, dem scheinbar keine auch noch so ungesunde Ernährungsweise etwas anhaben kann? Diese energiegeladenen Typen reagieren eben nicht sensibel auf negative Umwelteinflüsse. Treten jedoch Schäden durch eine langandauernde ungesunde Lebensweise auf, so zeigen sich diese ungleich deutlicher als bei anderen Menschen. Die Anfälligkeit für Übersäuerung ist beim Feuertyp am stärksten ausgeprägt. Seine Verdauung ist rege, aber die Nährstoffaufnahme ist eher gering und es besteht auch eine Neigung zu Durchfall. Daher wird ein Feuermensch bei einer Entschlackungskur gerne ausgelaugt, deshalb soll der Nachschub an Nährstoffen und insbesondere Vitalstoffen nicht außer Acht gelassen werden, ebenso hat er einen großen Flüssigkeitsbedarf. Die Übersäuerung kann daher rühren, dass ein Feuertyp eine Vorliebe für Fleischspeisen besitzt und daher eine große Menge an sauren Abfallprodukten produziert. Für ihn ist unser Kapitel Säure-Basen-Haushalt besonders empfehlenswert. Der Feuertyp weist meistens einen Körperbau auf, der ihn zu sportlichen Aktivitäten prädestiniert. Falls er dazu tendiert, den Sportsgeist mehr für den Aufbau seiner Karriere einzusetzen, kann durch den Mangel an ausgleichender Bewegung, ebenso wenn der Gefühlssektor vernachlässigt wird, Übergewicht auftreten. Der starke Wille eines Feuermenschen kann ihn jedoch nach Bewusstwerdung der nötigen gesundheitsrelevanten Schritte wieder rasch zu seiner vitalen Form zurückbringen.
Der Wassertyp Wer mitfühlend ist, gerne die Tiefe der Gefühle der Mitmenschen ergründet und mit der Seele anderer Menschen am liebsten verschmilzt, zählt höchst wahrscheinlich zu den Wassertypen. Auch wenn der Redefluss nicht und nicht versiegen möchte, dann spricht dafür, dass das Wasserelement eine wichtige Rolle für diese Person spielt. Meistens nehmen Familie und Kinder eine hohen Stellenwert ein, vielleicht gehören sie deshalb zu den Fruchtbarsten und sie sind auch die Langlebigsten, die ihr Leben durch ausgiebigen Sex zu verschönern wissen. Die Verdauung neigt grundsätzlich zur Trägheit, wobei die Nahrung sehr gut ausgewertet wird. Ein guter Futterverwerter und Ansammler von Wasser im Gewebe zu sein, führt besonders leicht zu Übergewicht. Die Anhäufung von Schlackenstoffen rührt bei Wassertypen daher, dass die Ausscheidung nur mäßig verläuft. Um unerwünschte Kilos loszuwerden, sollte unbedingt körperliche Bewegung ausgeführt werden. Diese kurbelt nicht nur die verlangsamte Verdauung an, sondern auch die Entschlackung wird dadurch entscheidend angeregt. Für einen Vertreter des Wassertyps ist es besonders wichtig, die starke Gefühlsgrundlage zuzulassen. Den tiefgreifenden Gefühlen soll nicht durch eine Flucht in die kühle Sachlichkeit ausgewichen werden. Der Angelpunkt dieser Menschen sind nun einmal die Gefühle, denen unbedingt der entsprechende Ausdruck verliehen werden sollte - auch wenn es sich um schmerzhafte Emotionen handelt. Die nicht-gelebten Tränen lagern sich bei ihm gerne im Unterhautbindegewebe ab.
Der Erdtyp Dazu gehören die stabilen, schweren Menschen, die nur das anerkennen, was sie selbst sehen, erfühlen oder ertasten können. Sie halten häufig wenig von alternativen Methoden, die ihnen nicht greifbar genug erscheinen. Ebenso wie Wassertypen setzen auch sie leicht Fett an und zählen zu den Konservativen in unserer Gesellschaft. Aufgrund ihrer Verlässlichkeit und guten Umgangsformen werden diese Leute oft als Stützen der Gesellschaft bezeichnet. Sie haben eine Vorliebe für verschiedenste sinnliche Genüsse und speisen meist mit großer Hingabe. Nichts wirft sie so leicht um, wie bei den Lufttypen, aber die Folgen von zu üppiger Kost werden irgendwann einmal sichtbar. Daher leiden sie trotz ihrer Robustheit häufig im fortgeschrittenen Alter an den Auswirkungen der Verschlackung. Schlacken findet man hier in großen Mengen und die Berichte von über zwanzig Kilogramm an Darmschlacken stammen bestimmt von erdbetonten Menschen. Das steigende Gesundheitsbewusstsein berührt natürlich auch Erdtypen. Diesen fällt es jedoch besonders schwer, ihre alte, ungesunde Lebensweise abzulegen, wie auch andere Veränderungen nur ungern zugelassen werden. Dafür kann ein Erdtyp, wenn er sich einmal für Gesundheitsrichtlinien entschieden hat, zum Fanatiker werden, der jedes Prinzip haargenau beherzigt. Auch die jahrelangen Bewegungsmuffeln, die sich endlich zum Joggen durchgerungen haben, laufen dann meist sehr regelmäßig und so diszipliniert, dass ihr Kreislaufsystem gerade ausreichend, aber nicht überstrapaziert wird, also über den aeroben Bereich hinaus.
Zusammenfassung Jedem Menschen ist von Geburt an eine bestimmte Verteilung der Elemente mitgegeben, z.B. 30% Erdanteil, 40% Feuer usw. Aber nicht jeder lebt genau diese Verteilung. In gewissen Fällen wird ein Element zugunsten eines anderen fast völlig unterdrückt. Das Elementeprofil, welche eine Person zum aktuellen Zeitpunkt repräsentiert, muss nicht mit der eigenen Anlage übereinstimmen. Werner Mraz und Dr. Otfried Weise erstellten das Programm "Bio*Vitalis" (siehe Bezugsquellen: Club*Vitalis), welches sowohl den Ausgangszustand als auch die jetzige Situation ermittelt. Der Vergleich der beiden Ergebnisse zeigt die möglichen Entwicklungsschritte eines Menschen auf. Es ist letztendlich eine Lebensberatung, die über die Ernährung so wie über die Lebensweise einen Weg zur Selbstfindung anbietet. |
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